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Willkommen in Untertürkheim
... ein lebendiger, attraktiver Stadtbezirk
lautet der Titel unseres Faltblattes mit Informationen und Tipps rund um unseren Stadtteil. Die Broschüre erhalten Sie bei den Mitgliedern des IHGV oder als
PDF zum Download
.
Vom Durinkheim nach Stuttgart-Untertürkheim über 900 Jahre Geschichte am Neckar
Durinkheim, wird um 1100 als Ortsname zum erstenmal urkundlich erwähnt und soll dem Personennamen During entstammen. Im Jahre 1200 erhält der Ort die Bezeichnung Niederdurinkheim (später Untertürkheim), zur Unterscheidung zu einer neckaraufwärts liegenden Ansiedlung (später Obertürkheim).
Besondere Bedeutung erlangt Untertürkheim mit seinen Weinbergen bereits im Mittelalter. Ein Beweis dafür sind die früheren Besitzrechte der Klöster Hirsau, Zwiefalten, Bebenhausen und Denkendorf. Der Aufwärtstrend des Ortes, der bis dahin durch seine besondere Lage und der vorzüglichen Qualität seiner landwirtschaftlichen Erzeugnisse bekannt ist, setzt sich kontinuierlich fort.
Einen Höhepunkt gibt es für Untertürkheim 1845, durch die Inbetriebnahme der Eisenbahnlinie nach Cannstatt. Sie ist die erste in Württemberg.
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelt sich durch die Ansiedlung namhafter Gewerbebetriebe, der Weingärtnerort zu einem bedeutenden Industrie- und Weinort. 1886 rattert Gottlieb Daimler mit seiner Motorkutsche durch den Ort und 1899 erwirbt die Daimler-Motoren-Gesellschaft das erste Grundstück auf hiesiger Markung. Seit 1904 werden in Untertürkheim Daimler-Kraftfahrzeuge produziert.
Am Neckarkanal entsteht ein gemeindeeigenes Elektrizitätswerk, das 1902 in Betrieb genommen wird. Drei Jahre später, am 1. April 1905 wird der Ort als künftige "Vorstadt" zu Stuttgart eingemeindet.
Im 2. Weltkrieg wird Untertürkheim durch Luftangriffe stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Firma Daimler-Benz und die Verlade- und Rangieranlagen der Bahn, sind bevorzugte Ziele der alliierten Bomberverbände.
1958, feierliche Einweihung des Neckarhafens, dessen gesamte Tankanlagen sich auf Untertürkheimer Markung befinden.
Der Stadtbezirk Untertürkheim zählt, zusammen mit Rotenberg, derzeit ca. 15.000 Bürger und Bürgerinnen.
Besondere Hoehepunkte im Stadtteil:
Die HAP Grieshaber Wand.
Eine Kostbarkeit von ganz besonderer Art bietet die evangelische Stadtkirche St. Germanus (5) >Die Josefslegende<, ein 9 x 7 Meter großes, von HAP Grieshaber geschaffenes Kunstwerk, das als das Hauptwerk im letzten Lebens- jahrzehnts, des durch seine Holz- und Linolschnitttechnik international bekannten Künstlers, gewertet wird.
Die Stadtkirche befindet sich nahe dem Bahnhof.
Die Grabkapelle.
Eng verbunden mit der Geschichte Württembergs ist die von Hofbaumeister Giovanni Salucci entworfene und an der Stelle der 1819 geschleiften Stammburg Wirtemberg errichteten Grabkapelle. Als die letzte Ruhestätte von Koenigin Katharina, Großfuerstin von Russland und ihrem Ehegatten Koenig Wilhelm 1. von Wuerttemberg.
Zum Gedenken an die verstorbene Großfuerstin findet in der Grabkapelle an jedem Pfingstmontag ein russisch-orthodoxer Gottesdienst statt.
Zu erreichen ist die Grabkapelle (32) mit dem Bus der Linie 60 von Untertuerkheim, Karl- Benz-Platz nach Rotenberg, Endhaltestelle, von dort aus noch ca. 10 Gehminuten.
Das Mercedes-Benz-Museum.
Bei einem Rundgang durch das Museum erhalten Sie Informationen über MERCEDES und die damit verbundene Geschichte des Automobilbaus aus erster Hand. Der Museumsbau befindet sich auf dem Werksgelände von DaimlerChrysier, auf dem bereits 1904 Automobile der Daimler-Motoren-Gesellschaft hergestellt wurden.
Die Zufahrt zum Museumsparkplatz befindet sich am "Cannstatter Tor", beim Gottlieb- Daimler-Stadion. Von dort bringt Sie ein Werksbus zum Museum,das taeglich außer montags geoeffnet hat.
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